Zumindest nicht in der Trinkwasserinstallation, denn dann gibt´s Lochfraß. Und zwar dann, wenn die sogenannte „Fließregel“ nicht beachtet wurde. Es kommt zu Ablagerungen auf den Rohren, sowie es nun bei uns der Fall ist.
Bei uns war das eher ein Zufalls-Befund. Wir hatten den Klempner wegen undichten Stellen an einer Wand im HWR gerufen. Dazu gibt es schonen einen Blogeintrag, den Du hier finden kannst. Es war einmal ein schönes Gäste-WC Teil 1
Für diejenigen unter Euch, die es genauer hinterfragen wollen, hab ich mal den Text bei Wikipedia für Euch hier reinkopiert:
„Fließregel für Trinkwasserinstallationen

In Rohrleitungen, die sauerstoffreiches Wasser wie Trinkwasser führen, können zum Beispiel aus Kupferrohren gelöste Kupferionen vom Wasser transportiert und sich im weiteren Verlauf auf verzinktem Stahl ablagern und zu Lochfraßkorrosion führen.
Die sogenannte Fließregel nach DIN 1988-7 besagt, dass in Fließrichtung des Mediums immer edlere Metalle verwendet werden müssen.[9]
Insbesondere ist darauf zu achten, dass kein Stahl oder verzinkte Stahlrohre in Fließrichtung hinter Kupferleitungen installiert werden (emaillierte Warmwasserspeicher!). Kupferleitungen hinter verzinkten Rohren stellen demgegenüber im Allgemeinen kein Problem dar. Wenn Rückströmungen aufgrund von Druckschwankungen nicht ausgeschlossen sind, sollten beide Werkstoffe jedoch nicht direkt verbunden, sondern durch ein Zwischenstück aus Rotguss oder Messing oder besser Trennverschraubung getrennt werden.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bimetallkorrosion

